Arbeit 4.0: Unternehmen aus Stuttgart ebnet den Weg in die Digitalisierung

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Wenn es eine Frage gibt, die Unternehmen momentan beschäftigt, dann ist es wohl „Wie meistern wir die Digitalisierung?“. Doch gerade für kleine und mittelständische Betriebe ist die Digitalisierung häufig schwierig umzusetzen. Ein Unternehmen aus Stuttgart hilft ihnen, sich den Herausforderungen des digitalen Wandels zu stellen.

Die (beschwerliche) digitale Transformation

54 von 100 möglichen Punkten – da ist noch viel Luft nach oben. Die Rede ist davon, wie weit Großunternehmen in Baden-Württemberg die digitale Transformation bereits vorangetrieben haben. Der Wirtschaftsindex Digital, den das Wirtschaftsministerium des Landes beim Marktforschungsinstitut Kantar TNS und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Auftrag gegeben hatte, offenbarte Anfang 2018 aber noch andere Ergebnisse: Während Großunternehmen bei der Digitalisierung aufholen werden, könnten mittelständische Unternehmen ernsthafte Probleme bekommen, Schritt zu halten. Ihr Digitalisierungsgrad liegt derzeit bei 52 Punkten – der Abstand könnte sich immer weiter vergrößern. Das ist ein großes Problem: Schließlich soll der Mittelstand irgendwann zum Treiber der digitalen Transformation werden, so Tobias Weber von Kantar TNS in einem Artikel der Stuttgarter Nachrichten.

Openspace unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung

Damit das gelingen kann, sollten sich insbesondere mittelständische Unternehmen folgende Fragen stellen: Wie wirkt sich die Digitalisierung auf mein Geschäftsmodell aus? Und wie bereite ich mich auf sie vor? Genau dabei erhalten sie nun Unterstützung: von der Digitalisierungsplattform Openspace, die die inzwischen in Stuttgart ansässige Commerzbank extra für mittelständische Unternehmen entwickelt hat. Openspace begleitet Mittelständler durch verschiedene Phasen der digitalen Transformation von der Wissensvermittlung und der Erarbeitung einer digitalen Vision über die Entwicklung neuer Services bis hin zu Workshops für Führungskräfte und Mitarbeiter.

Digitalisierung im HR-Bereich und ihre Vorteile

Auch wenn die Digitalisierung insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen eine enorme Herausforderung sein kann, bringt sie auch zahlreiche Vorteile mit sich. Besonders gut lässt sich das im Bereich Human Resources beobachten. Mit HR-Verwaltungssystemen wie dem des Anbieters Personio lässt sich beispielsweise die gesamte Lohnabrechnung vollständig online erledigen – ganz egal, wie groß das Unternehmen ist. Alle Daten der Mitarbeiter können im System jederzeit individuell angepasst werden, auch von den Mitarbeitern selbst. Darüber hinaus kann mit HR-Software unter anderem die Arbeitszeit erfasst, Urlaub beantragt sowie das Onboarding organisiert werden. Zahlreiche Prozesse werden mit nur einem Programm gesteuert – das spart nicht nur Zeit, sondern häufig auch Kosten.

Wie eine umfassende Digitalisierung im HR-Bereich aussehen und vor allem gelingen kann, können Personalverantwortliche vom 11. bis zum 13. September auf der Fachmesse „Zukunft Personal Europe“ in Köln erfahren. Neben Vorträgen rund um das Thema Arbeit 4.0 bietet der Veranstalter Spring Messe Management in der Koelnmesse auch Gelegenheit zum Networking. Die Türen der Fachmesse sind täglich von 8 bis 17:30 Uhr für Besucher geöffnet.


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