Cannabis-Legalisierung: Coffee-Shop in Stuttgart geplant

Die Jugendpartei der Grünen will ein spekatakuläres Pilotprojekt in der Schwabenmetropole verwirklichen.

Von Alexander Kappen

Stuttgart. In Holland ist es ganz normal: Man geht in ein Café um die Ecke und bestellt sich zu seinem Kaffee, Kuchen auch: einen Joint. Auch in Stuttgart ist nun so ein „Coffee-Shop“ geplant.
Die Jugendpartei der Grünen will ein Pilotprojekt umsetzen und testweise ein „Coffee-Shop“ mitten in Stuttgart eröffnen, in dem man kontrolliert Cannabis konsumieren kann.

Auf der Internet-Seite der Partei heißt es dazu:
„Die Kriminalisierung von Cannabis ist Unsinn. Statt Schwarzmarkt, gepanschten Stoff und sinnloser Strafverfolgung, wollen wir einen legalen und sicheren Konsum im Coffee-Shop.

Millionen Konsument(innen) von Cannabis-Produkten werden in Deutschland kriminalisiert und verfolgt. Dies führt dazu, dass der Drogenhandel auf dem Schwarzmarkt stattfindet. Um dem ein Ende zu bereiten, wollen wir den Konsum von Cannabis-Produkten legalisieren.

Die Konsument(innen) würden dann nicht mehr Gefahr laufen, an Cannabis-Produkte mit gefährlichen Beimischungen zu geraten, die ihre Gesundheit viel stärker gefährden könnten, als die eigentliche Droge. Steuergeld, das jetzt für Polizeikontrollen und Strafprozesse ausgegeben wird, könnte dann für Projekte zu Prävention und Drogenmündigkeit verwendet werden.“

Wo und wie das Projekt umgesetzt wird, dazu hält Stuttgart Journal seine Leser natürlich auf dem Laufenden.


2 Kommentare

  1. Andi

    Ich bin für die freie Entscheidung von mündigen Bürgern.
    Da ich Niemanden schädige sollte es meine Entscheidung bleiben ob ich lieber Alkohol oder Cannabis konsumieren möchte.Meine Erfahrung ist das Alkohol wesentlich mehr Probleme verursacht wie Cannabis.
    Alleine die über 70.000 Todesfälle aufgrund Alkohol und 0 Cannabistote sollten Argument genug sein.
    Das Argument der Staat müsse mich vor Gesundheitsschäden bewahren lasse ich nicht gelten.
    Ich kann Freeclimbing betreiben, mit 300 über die Autobahn fahren(theoretisch),2kg Zucker essen am Tag oder mich Todsaufen.Alles erlaubt.
    Würden 1 Millionen Bürger Cannabis inhalieren (nicht rauchen) anstatt Alkohol zu trinken gäbe es 10.000 weniger Tote jedes Jahr.Daran sieht man schon das Verbrechen dieser Politik.Somit finde ich die Sache der Günene super.

    Antworten
  2. Patrick

    Wo wurde denn das gepostet? Ich bin selbst GJ’ler und weiß von alldem gar nichts. XD

    Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.