E-Zigaretten legen weiter zu – doch noch mehr Forschung ist nötig

Rauchen ist auf dem Rückmarsch, die E-Zigarette dafür im Trend. Unabhängig von gesundheitlichen Aspekten, die noch nicht endgültig erforscht sind, bringt dieser Wandel viele Veränderungen mit sich.

Der Niedergang der Zigarette setzt sich fort

Es ist noch gar nicht allzu lange her, nur einige Jahrzehnte, als die Zigarette überall willkommen war. Ob in Krankenhäusern, Flugzeugen oder sonstigen öffentlichen Einrichtungen, gehörte sie lange Zeit zum guten Ton. Sie war ein Stilmittel, ein Genussmittel im Zeichen des Lifestyles und sie überbrückte alle Klassen.

Mittlerweile befindet sie sich jedoch in einer äußerst defensiven Position. Sie wird geächtet, beinahe tabuisiert und selbst an Orten, an denen das Rauchen erlaubt ist, erntet sie nicht selten böse Blicke. Grund dafür ist das heutige Gesundheitsbewusstsein: Aus medizinischer Sicht ist längst erwiesen, wie vielfältig und schwerwiegend die Nachteile des Rauchens sind, wie Zahlen und Fakten belegen. Das war schon lange kein Geheimnis mehr, doch Gesundheit ist im Trend und dadurch hat es die Zigarette seit rund 15 Jahren deutlich schwerer, ihre Zielgruppe zu erreichen.

Die E-Zigarette und das Saubermann-Image

Ganz anders dagegen die E-Zigarette. Ihr Erfolg konnte auf genau diesem Nährboden wachsen, das wachsende Sortiment an E-Zigaretten wie beispielsweise beim Anbieter e-zigarette.de zu beobachten ist, ist also vor allem eine Folge des richtigen Timings. Schätzungen zufolge sind alleine in Deutschland schon weit über zwei Millionen Menschen umgestiegen, ein guter Teil davon dauerhaft.

Über die gesundheitlichen Folgen, speziell im Vergleich zu Tabakprodukten, lässt sich noch kein gesamtgültiges Urteil treffen, da es viele Studien mit vielen verschiedenen Aussagen gibt. In jedem Fall verändert die E-Zigarette jedoch die Art, den „Genuss“ auszuleben.

Denn die Vorteile, mit denen die Hersteller werben, sind nicht von der Hand zu weisen. Da bei E-Zigaretten Wasserdampf anstatt Rauch erzeugt wird, gibt es keine Geruchsbildung. Die Nutzung in geschlossenen Räumen ist damit grundsätzlich kein Problem, auch wenn vielerorts dieselben Verbote wie für Zigaretten gelten. Wer allerdings zuhause auf der Couch liegt, der muss im Winter nicht auf den Balkon, um die Sucht zu befriedigen. Der Faktor Geruch betrifft natürlich nicht nur die Luft, sondern viele weitere Bereiche, etwa Hände, Kleidung, Atem und Haare.

Viele Umsteiger sind deswegen alleine aus Komfortgründen zufrieden. Auch kostenmäßig liegt das Elektroprodukt vorne: Einmal gekauft, sind die Verbrauchskosten deutlich niedriger als bei Zigaretten, deren Schachtelpreis aktuell bei rund 7 Euro liegt. Trotz dieser Vorteile darf jedoch nicht vergessen werden, dass nikotinhaltige Liquids ebenfalls suchterzeugend sind. Insbesondere bei Jugendlichen ist deshalb eine gute Aufklärungsarbeit nötig.


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