Weihnachtsmarkt Stuttgart: Der Countdown läuft

© Stuttgart-Marketing GmbH / Werner Dieterich

Alle Jahre wieder lädt der Weihnachtsmarkt in Stuttgart mit funkelndem Lichterschmuck, einem der größten Weihnachtsbäume Deutschlands und einem abwechslungsreichen Programm zum Schlendern, Genießen und Verweilen ein. Auch 2017 erstreckt sich die traditionsreiche Budenstadt wieder vom Neuen Schloss und Königsbau über den Karls- und Schillerplatz mit dem Alten Schloss und der Stiftskirche bis hin zum Marktplatz. Vom 29. November bis einschließlich 23. Dezember stimmen sich hier kleine und große Gäste auf Heiligabend ein.

Highlights auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt

Natürlich dürfen auch in diesem Jahr die lebende Krippe in der Sporerstraße, der Antik- und Sammlermarkt auf dem Karlsplatz und die musikalische Unterhaltung im Innenhof des Alten Schlosses und auf der Treppe vor dem Rathaus nicht fehlen. Auf dem Karlsplatz grüßt der hohe Norden: Hier befindet sich das finnische Weihnachtsdorf mit roten Holzhütten, traditionellen Köstlichkeiten und Kunsthandwerk.

In Stuttgart ist jedoch nicht nur Staunen, sondern auch Mitmachen angesagt: Am Lebkuchenstand „Weeber“ darf jeder sein Lebkuchenherz individuell mit Zuckerguss, Perlen und Sternchen verzieren. In der Kerzenwerkstatt von Ernst Stäblein stehen dem künstlerischen Nachwuchs 24 Wachsbecken zur Verfügung, an denen die Besucher Kerzen selbst herstellen können. Gebastelt und gemalt wird im Land der Lichter: Mit Teilen aus Buntglas bekleben Kinder hier Fensterbilder und bepinseln Windlichter mit bunter Farbe. Für die ersten Weihnachtsgeschenke ist so schon gesorgt. Unweit des Kunstmuseums am Schlossplatz wartet derweil die Eislaufbahn auf kleine und große Gäste, die sich beim Schlittschuhlaufen aufwärmen wollen.

Gut gewappnet gegen die Kälte

Denn so schön die weihnachtliche Atmosphäre auf Weihnachtsmärkten auch ist: Wer einen anstrengenden Tag hinter sich hat und länger als eine Stunde am Glühwein- oder Bratwurststand steht, dem wird trotz Heißgetränken oft kalt – besonders an den Füßen, wenn es schneit oder nieselt. Vor allem Frauen und ältere Menschen frieren leicht an den Extremitäten, wenn sie sich nicht bewegen. Die Gründe dafür sind die vergleichsweise geringe Muskelmasse, eine andere Durchblutung und dünnere Haut. Hier haben sich vor allem wärmende Schuhe mit gutem Profil bewährt, die vor der Kälte schützen. In bestimmten Modellen wie Boots mit gepolsterten Dehnzonen haben auch empfindliche oder von Hallux valgus geplagte Füße genug Freiraum. Zusätzlich mit isolierenden Schuhsohlen, Handschuhen, Mütze und Schal ausgestattet, kann man dann ohne zu frieren über den Weihnachtsmarkt schlendern. Eine gute Orientierung für Ortsfremde bietet dieser Plan im pdf-Format, auf dem die wichtigsten Stände und Plätze eingezeichnet sind.

Schlemmen und Schlendern in Ulm

Wer die Adventszeit in Baden-Württemberg voll auskosten will, kann sich bis kurz vor Heiligabend auch vor dem Gotischen Münster auf dem Ulmer Münsterplatz den vorweihnachtlichen Verlockungen hingeben. Neben den mehr als 100 festlich geschmückten Buden bietet der Ulmer Weihnachtsmarkt einige Besonderheiten: Im Märchenwald lauschen Besucher alten Geschichten, während kleine Passagiere mit einer echten Dampflokomotive im Maßstab 1:4 fahren. Für leuchtende Kinderaugen sorgen auch die Schauhütte mit den berühmten Kuscheltieren von Steiff, eine lebende Krippe sowie der Stand der Glasbläserei Ittig aus Wertheim, die auch in diesem Jahr wieder vor den Augen der Besucher Tonnen von Glas in filigrane Kunstwerke verwandelt.


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