Auf der Flucht: Olgaeck-Kiosk-Räuber abgetaucht

pixabay / gemeinfrei / ambroochizafer

Er überfiel gestern den Shop und erbeutete mehrere hundert Euro.

Von Alexander Kappen

Stuttgart. Um zehn Uhr morgens betrat der Täter den Kiosk am Olgaeck. Er wollte aber keine Zeitschriften oder Zigaretten kaufen, sondern Geld. Er zückte eine Schusswaffe und bedrohte den Verkäufer. Der Bedrohte händigte dem 1,80 Meter großen durchtrainierten Mann mehrere hundert Euro aus.

Der Gesuchte verstaute alles nach Polizeiangaben in einer weißen Plastiktüte und flüchtete Richtung Charlottenplatz. Der Flüchtige war maskiert und trug eine schwarze Jogginghose, eine schwarze Kapuzenjacke und schwarze Handschuhe. Die Polizei bittet Zeugen sich beim Raubdezernat unter der Telefon-Nummer 0711/8990-5778 zu melden.

Kriminalstatistik 2016 der Stadt Stuttgart laut Pressestelle der Polizei Stuttgart: Die Zahl der registrierten Straftaten in Stuttgart ist mit 58.868 im Vergleich zum Vorjahr (66.450) deutlich gesunken. Polizeipräsident Franz Lutz betonte, dass Stuttgart eine der sichersten Großstädte Deutschlands ist und führte dies auf die professionelle Arbeit der Beamtinnen und Beamten, aber auch auf die Zusammenarbeit mit der Stadt Stuttgart, den kommunalen Einrichtungen und den Beratungs- und Hilfsorganisation in der Landeshauptstadt sowie mit der Bundespolizei und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die die Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft zurück.

Auch bei der Aufklärungsquote liegt die Stuttgarter Polizei mit ganz oben. „Die hohe Aufklärungsquote spiegelt insgesamt die erfolgreiche Polizeiarbeit in Stuttgart wider und zeigt, wie gut hier alle Räder ineinander greifen“ so Polizeipräsident Franz Lutz. Die Kriminalität in Stuttgart ist seit Jahren geprägt von sogenannten Massendelikten, über die Hälfte der registrierten Straftaten sind Diebstahls-, Vermögens- und Fälschungsdelikte. Schwere Kapitaldelikte bleiben regelmäßig die Ausnahme. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich zurückgegangen (minus 24,1 %) und konnte seit dem Höchststand 2014 binnen zweier Jahre annähernd halbiert werden (minus 46,4 %). Hier zahlt sich die intensive Präventionsarbeit und lageangepasstes schnelles Reagieren in der kriminalistischen Arbeit und den in den Stadtteilen aus. Polizeiliche Aufklärungskampagnen haben die Stuttgarter Bürger deutlich sensibilisiert. „Wir brauchen jeden Hinweis aus der Bevölkerung, ganz gleich ob beim Kampf gegen Wohnungseinbrecherbanden oder die vielfältigen Trickbetrüger. Aufmerksame Bürger leisten einen wichtigen Beitrag zu unserer Polizeiarbeit und dafür danke ich allen Zeugen für Ihre Meldungen und ihre Zivilcourage.“ Während die Anzeigen wegen Taschendiebstählen, Diebstählen an und aus Kfz sowie Sachbeschädigungen an Kfz zurückgingen, stiegen die Fälle der einfachen Körperverletzungen und damit der Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum an.


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