Freibad Kirchheim: Mehrfach sexuelle Übergriffe

Tom-Trumpelt / Pixelio

Am Mittwochnachmittag, gegen 17.20 Uhr, ist es im Freibad in der Jesinger Straße zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Ein jugendlicher Badegast hatte sich am Nachmittag wiederholt nicht an die Sicherheitsregeln des Freibads gehalten und wurde vom Bademeister bereits mehrfach erfolglos ermahnt. Desweiteren kam es zu mehrfachen sexuellen Übergriffen auf Mädchen.

Als der Bademeister dem jungen Mann ein Hausverbot erteilte, weigerte sich dieser zu gehen. Die Polizei wurde zur Unterstützung gerufen. Gegenüber den Polizisten verweigerte der Jugendliche beharrlich die Angabe seiner Personalien und sollte schließlich zur Klärung seiner Identität auf das Polizeirevier gebracht werden.

Am Ausgang sperrte sich der Jugendliche gegen die Maßnahme und nahm eine drohende Angriffshaltung gegenüber den Polizisten ein. Mit einfacher körperlicher Gewalt konnte der Jugendliche überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Dabei wurden zwei 25 und 44 Jahre alte Polizeibeamte leicht verletzt. Erschreckenderweise wurde die Widerstandshandlung des Jugendlichen aus einer Gruppe von etwa dreißig umstehenden Badegästen heraus weiter angeheizt und die Polizisten übel beschimpft.

Ein Bademeister hielt die teilweise aufgebrachten Badegäste zurück. Dabei wurde der Bademeister von einem der umstehenden Badegäste am Hals gepackt und umgestoßen. Auf der Dienststelle konnte die Identität des in Notzingen wohnhaften 17-Jährigen geklärt werden. Gegen den Jugendlichen und den noch nicht identifizierten Badegast wird wegen Körperverletzung ermittelt.

Freibad Kirchheim: Sexuelle Übergriffe auf Mädchen

Während des Polizeieinsatzes wurden von anderen Badegästen noch weitere Sachverhalte zur Anzeige gebracht, bei welchen mehrere Mädchen von unterschiedlichen Badegästen im Schwimmbad sexuell belästigt wurden. Teilweise unter Tränen und völlig aufgelöst berichteten Mädchen und Mütter von Vorfällen, die sich überwiegend im belebten Strudelbecken ereignet haben.

Gegen 16.45 Uhr wurde dort einer Zehnjährigen das Bikinioberteil weggezogen. Kurz darauf fasste ein Unbekannter einer Elfjährigen an den Po. Die Polizei konnte aufgrund von Zeugenhinweisen einen 21 Jahre alten Tatverdächtigen im Freibad ausfindig machen und zur Klärung des Sachverhalts zur Dienststelle verbringen. Gegen 17 Uhr wurde einer Dreizehnjährigen im Strudelbecken von einem Badegast, Anfang Zwanzig, an den Po gefasst und die Bikinihose herabgezogen.

Ein Bademeister beobachtete die Situation und stellte den Tatverdächtigen gleich nach der Tat zur Rede. Vor Feststellung seiner Personalien konnte sich der Sittenstrolch unbemerkt aus dem Staub machen. Im Nichtschwimmerbereich fasste gegen 17.30 Uhr ein 25-30 Jahre alter Mann zwei 14 Jahre alte Mädchen unsittlich an die Brüste und in den Schritt. Zeitweise rieb der Unbekannte sein erregtes Glied an den Mädchen.

Die Polizei hat die Ermittlungen in allen genannten Fällen aufgenommen. Zeugen und möglicherweise weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Polizeirevier in Kirchheim (Tel. 07021/5010) zu melden. (pol/tm)

Hinweis der Redaktion: Über die Nationalitäten oder Herkunftsmerkmale der Täter gab die Polizei in der Pressemitteilung keine Auskunft.


8 Kommentare

  1. rudolf christmann

    naja, es darf ja nichts negatives über menschen aus anderen herkunftsländern berichtet werden. das sehe ich als eine gleichschaltung der informations- und pressefreiheit an. glückwunsch, demokratische bundesrepublik deutschland. glückwunsch auch an die vom steuerzahler gewählten und finanzierten abgeordneten in bund und ländern, die sich dem willen ihrer arbeitgeber (ja liebe leute, das sind wir!) widersetzen und das tun, was eine große vorsitzende oder ein kleinerer vorsitzender als ‚politisch korrekt und unserem ansehen in der welt dienlich‘ erscheint. Weckruf an eben diese arbeitgeber der abgeordneten und Politiker, die den willen ihres arbeitgebers zuwider handeln!
    um missverständnisse zu vermeiden: ich bin absolut der überzeugung, dass wir verfolgten und sich in not befindlichen menschen asyl gewähren MÜSSEN. das ist eine menschenpflicht. wenn bei mir ein mensch in not an die tür klopft lasse ich ihn ein und gebe ihm essen und trinken und schutz. wenn er aber meine frau oder meine kinder betatscht oder mir mein möbel umstellt oder meine religion vorschreiben will fliegt er hochkannt raus! politiker sollten sich mal überlegen, ob das nicht auch für den staat als ganzes gelten muss! frage: bin ich vielleicht doch ein nazi?

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  2. Edd

    braucht hoffentlich keiner weiter nachzudenken wer die täter waren oder ihr lieben gutmeschen ????

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  3. Bernd

    ich versteh das nicht, da werden Mädchen und junge Frauen betatscht und an den Po und in den Schritt gefasst, dann hat der Typ zeitweise sein erigiertes Glied an den Mädchen gerieben?
    Und die Mädchen standen einfach nur da und haben gewartet was als nächstes kommt?
    Und die Mütter die aufgelöst erzählt haben was passiert ist, haben zugeschaut und nichts unternommen?
    ich kann mir das nicht erklären, ich würde so jemand einfach ins Gesicht schlagen oder laut schreien, oder un Hilfe rufen, aber nur zuschauen oder still stehen bleiben ist doch auch irgendwo krank oder?

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  4. Götz Baier

    Gehört es nicht zu einem qualitativ ausgerichteten Journalismus, einmal investigativ tätig zu werden und bei der Polizei anzurufen, wenn die ethnische Zugehörigkeit der Täter in der Mitteilung nicht enthalten sind? Oder doch eher weiter Journalismus à la Cologne? Aber vielleicht hat ja auch der Maas schon angerufen und man riskiert lieber nichts.

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  5. Sandra

    Als Augenzeugin darf ich allen interessierten berichten, dass es sich um
    Schwarzafrikaner gehandelt hat, die die Mädchen sexuell belästigt haben. Es ist schlimm, dass das nicht mehr von der Polizei veröffentlicht werden darf. Ich möchte mich aber bei den Polizisten und dem unterstützenden jungen Mann bedanken, dass sie für die Sicherheit unserer Mädchen die „Köpfe hingehalten “ haben. Meine eigene Tochter werde ich nicht mehr ins Freibad gehen lassen. Schlimm, dass wir jetzt schon solche Zustände haben.

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    1. Beobachter

      Einfach nur erschütternd. Ich bin tief, tief traurig.

      Es können alle Gutredner die Angriffe noch so intensiv relativieren. Einen solchen massiven Angriff auf so zahlreiche Mädchen und Frauen an einem Tag und einem Ort und eine solche Gewalt im Freibad hat es bisher nicht gegeben.

      Es ist Zeit, dass Polizei und Stadtverwaltungen massiv präventiv tätig werden. Diese Schande darf sich nicht täglich fortsetzen.

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  6. Deutschland schafft sich ab

    Merkels Facharbeiter wieder bei der Arbeit 😀

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  7. rudolf christmann

    wieso reden so viele liebe menschen von ‚ausländerfeindlichkeit der bevölkerung‘ -aber keiner von ‚inländerfeindlichkeit der ausländer‘? wieso vertuschen politik und polizei die herkunft der täter wenn es sich im leute aus anderen kulturkreisen handelt, nicht aber wenn inländer beteiligt waren? eine besorgte, weil betroffene, mutter schreibt oben, dass sie ihr kind nicht mehr in’s freibad lässt. super, so sieht die lösung aus: wir verstecken unsere frauen und kinder im keller zu hause und überlassen das feld denjenigen, die sich hier geborgen und sicher -und sogar von politik und verwaltung unterstützt endlich mal so richtig austoben können. und irgendwann flüchten wir dann selbst -wohin ist allerdings die frage…
    bürger, steuerzahler -marschiert vor die parlamente, jagt eure arbeitnehmer die ihre pflichten nicht erfüllen zum teufel und setzt echte volksvertreter ein -wohlgemerkt keine braunen gesellen und keine linken chaoten, sondern vernünftige und willige die das wohlergehen ALLER menschen im sinne haben. auch das der notleidenden asylanten. für die haben wir offene herzen und türen. bitte richtig verstehen: das ist kein aufruf zu gewalttätigkeiten, sondern zu vernünftigem verhalten an den wahlurnen

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