Wohnen mit Bildern ist angesagt

Pixabay / gemeinfrei

Schöne Landschaftsaufnahmen, Familienfotos und Porträts landen mittlerweile immer häufiger im Großformat an der Wand. Moderne Trägermaterialien erlauben eine Wanddekoration mit eigenen digitalen Aufnahmen, die bisweilen mit Präsentationen in Foto-Galerien mithalten kann.

Die Photokina 2014 in Köln ließ den Trend zu XXL-Fotoausdrucken für die Wand erneut aufleben. Eine Reihe neuer Trägermaterialien lassen die großen Fotodrucke dabei noch hochwertiger erscheinen. Die Werkstoffe haben die Eigenschaft, Fotomotiven jeweils eine andere Wirkung zu geben.

Materialien und Motive

Hartschaum- bzw. Forexplatten eignen sich wegen ihrer matten Optik sehr gut für Landschaftsaufnahmen und Panoramas. Details werden durch den klaren Druck noch deutlicher, so dass die Motive sehr realistisch wirken. Reflexionsfreie Leinwände sind weiterhin der Klassiker für Porträts und malerische Motive. Von der Brillanz der Farben her kommen Porträts und Landschaftsaufnahmen durch Acrylglas noch besser zur Geltung. Der Tiefeneffekt von Acrylglas lässt Betrachter vor allem bei Wasser- und Meeresaufnahmen regelrecht „ins Bild eintauchen“, Zudem werden Kontraste bei Nachtaufnahmen dadurch mehr hervorgehoben.

Bei Schwarz-Weiß- oder Sepia-Aufnahmen werden wegen der hohen Weißwiedergabe und Klarheit insbesondere Aluminiumverbundplatten („Alu Dibond“) eingesetzt. Insgesamt sind die Verwendungsmöglichkeiten bei Alu Dibond und Acrylglas, was die Fotomotive angeht, am vielfältigsten. So eignen sie sich zum Beispiel hervorragend für Skylines. Architekturaufnahmen, digitale Kunstwerke und zeitlose Motive lassen sich am besten mit einer Kombination aus beiden Materialien in Szene setzen. Diese Variante nennt sich Galerie-Print. Die Wandbilder bestehen aus Acryglas-Front und einer Aluminiumverbundplatte auf der Rückseite.

Über Fotolabore wie Whitewall lassen sich alle Wandbilder durch matte und glänzende Laminierungen oder auch Rahmen weiter veredeln. Richtig edel werden die Bilder durch Einsetzen eines Passepartouts. Das empfiehlt sich vor allem für Fine-Art-Drucke. Dahinter verbirgt sich eins von zwei möglichen Druckverfahren, die bei Forex, Alu Dibond und Acrylglas angewendet werden. Bei Fine-Art-Drucken werden echte Fotoabzüge hinter Acrylglas hinterlegt. Im Gegensatz dazu werden beim Direkt-Druck die Fotos direkt auf das Acrylglas gedruckt. Drucke auf Fotopapier unterscheiden sich von Direkt-Drucken durch eine größere Schärfe und Kontrastierung bei Farb- wie auch Schwarz-Weiß-Bildern.

Neben den Arten von Motiven können weitere Faktoren wie der Einrichtungsstil, Möglichkeiten zur Aufhängung oder auch die Tragfähigkeit der Wände die Entscheidung für ein Material herbeiführen. Bei der Wahl des Trägermaterials kommt es zudem darauf an, was man damit für die Raumgestaltung erreichen möchte. Eine Sammlung an Ideen, wie man Wandbilder einfallsreich an einer nackten Fläche arrangieren kann, gibt es hier.


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