Die Digitalisierung erreicht das Badezimmer

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Wer heute sein Badezimmer renovieren möchte, macht das immer häufiger online. Das fängt bereits bei der Ideen- und Inspirationsfindung an. Hier greifen vor allem jüngere User häufig auf soziale Netzwerke wie etwa Pinterest. Auf dieser Seite können Nutzer eigene Pinnwände mit tollen Vorschlägen erstellen. Ein schönes Beispiel dafür ist eine Pinnwand, die sich Badezimmer Inspiration nennt.
Damit aber nicht genug, Internetnutzer können sich den Gang zum Fachhandel sparen. Badrenovierung geht sogar komplett online, dank Anbietern wie Duschmeister. Dieser Dienst bietet ein großes Sortiment, von Komplett-Duschkabinen bis Einzelkeramik. Bei Bedarf bietet Duschmeister auch einen Montageservice. Alles ist bequem von zu Hause aus regelbar.

Die Zukunft des Badezimmers

Wer die aktuelle Entwicklung schon als Badezimmer 2.0 bezeichnet, der wird staunen, wie weit die Digitalisierung des Badezimmers tatsächlich geht. Das Badezimmer wird in Zukunft komplett vernetzt sein. Beim Betreten öffnet sich die Badezimmertür selbstständig und auch das Licht schaltet sich automatisch ein und wieder aus. Armaturen werden laut vielen Experten auf lange Sicht aus dem Bad verschwinden und durch berührungslose Sensortechnik ersetzt. Letzteres ist in den meisten öffentlichen Toiletten bereits Standard.
Ein herkömmliches Bad ist weder kinder- noch seniorengerecht. Für beide Gruppen müssen Bäder angepasst werden, was mit hohen Kosten verbunden ist. Das Bad der Zukunft wird sich dem Nutzer anpassen. Dafür gibt es höhenverstellbare WCs, Wachbecken und neigbare Spiegel, alles per Knopfdruck einstellbar. Der Spiegel wird neben seiner reflektierenden Funktion auch als Touchscreen dienen. Um neben gesundheitlichen Informationen auch Wetterdaten oder E-Mails abzurufen. Es gibt sogar schon Duschen, die den Blutdruck erkennen und das Duschen entsprechend anpassen: Braucht der Kreislauf einen Schub, kann es dann sogar passieren, dass es einen kalten Schauer gibt.

Bidet 2.0 – Ein neuer Versuch

Das Bidet hat sich in Deutschland nie durchsetzen können. Schuld war wohl auch, dass die meisten Bäder nicht genug Platz bieten. Abhilfe soll jetzt nach Berichten der FAZ ein neues Modell des Designers Matteo Thun schaffen. Sein Modell heißt „Axent One“ und fällt unter die Kategorie Duschtoilette. Sie sieht von außen aus wie eine herkömmliche Toilette, hat aber eine eingebaute Bidetfunktion. Damit wäre das Platzproblem im Badezimmer gelöst.
Zusammenfassend stehen aktuell große Veränderungen im stillen Örtchen in den Startlöchern. Ideen und Erfindungen gibt es reichlich. Ob diese aber auch vom Verbraucher angenommen werden, wird die Zukunft zeigen.


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