Atomkraft: 7 Prozent mehr Atomstrom

Sergej23 / Pixelio

Im Jahr 2014 gab es wieder 7 Prozent mehr Strom aus Atomkraft in Baden-Württemberg, dies gab das statistische Landesamt bekannt. Grund hierfür war nach Angaben des Amtes die Witterung.

In Baden‑Württemberg wurden 2014 in den Atomkraftwerken der Energieversorger brutto 47,3 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom erzeugt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren dies 5 Prozent weniger als im Jahr 2013.

Während die Stromerzeugung aus Atomkraft / Kernenergie um 7 Prozent auf 21,6 Mrd. kWh anstieg, sank die Erzeugung aus Steinkohle gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent auf insgesamt 16,6 Mrd kWh. Damit erreichte die Stromerzeugung aus Steinkohle wieder das Niveau aus dem Jahr 2012, nachdem sie 2013 um 20 Prozent angestiegen war.

Witterungsbedingt produzierten die Laufwasser- und Speicherwasserkraftwerke mit 4,0 Mrd. kWh etwa 15 Prozent weniger Strom. Auch die Stromerzeugung in den Erdgaskraftwerken der Energieversorger ging 2014 um 11 Prozent auf rund 1,3 Mrd. kWh zurück.

Eine Zunahme um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr zeigte sich 2014 bei der Stromerzeugung aus Biomasse (Holz, biogener Abfall, Biogas u.a.). Insgesamt wurden aus Biomasse 1,4 Mrd. kWh Strom erzeugt.

Der Beitrag der von Energieversorgern in Baden‑Württemberg betriebenen größeren Kraftwerke (siehe Hinweis) an der Stromerzeugung im Land liegt insgesamt bei rund 80 Prozent, variiert aber deutlich nach eingesetztem Energieträger.

So entfiel im Jahr 2013 mehr als 99 Prozent der Stromerzeugung aus Steinkohle auf die großen Kraftwerke der Energieversorger. Bei der Wasserkraft waren es rund 84 Prozent. Geringer war ihr Beitrag hingegen bei Erdgas (41 Prozent) und Biomasse (28 Prozent). (red/mp)


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