Die wichtigsten Wirtschaftszweige: Damit verdient die Region ihr Geld

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Region Stuttgart. Um festzustellen, in welchen Wirtschafts-Branchen am meisten Beschäftige angestellt sind und somit auch die meisten Steuern erwirtschaftet werden hat das Statistische Landesamt nun den Branchenspiegel neu aufgelegt. Verändert hat sich nicht viel, dennoch höchst interessant, worauf die Region Stuttgart ihre Spitzenposition im bundesweiten Vergleich stemmt.

Die Herstellung von Kraftfahrzeugen und deren Teilen nimmt im Landkreis Böblingen (43.000) die Spitzenstellung ein, im Stadtkreis Stuttgart an zweiter Stelle sind es noch 37.100 Beschäftigte. Damit hat der Landkreis Böblingen auch landesweit die meisten Beschäftigten in einer einzelnen Branche.

Im Landkreis Ludwigsburg (23.000), im Landkreis Esslingen (21.600) und im Rems-Murr-Kreis (16.400) sind die meisten Arbeitenden im Bereich des Maschinenbaus beschäftigt.

Unter allen Branchen in ganz Baden-Württemberg bildet der Maschinenbau, das Gesundheitswesen sowie der Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) nach wie vor die Spitzengruppe.

Fast 874 000 in den Betrieben Baden‑Württembergs Beschäftigte sind in dieser Spitzengruppe tätig. Im Maschinenbau sind dies 300 700 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, im Gesundheitswesen 289 900 und im Einzelhandel 283 100. Diese Rangfolge besteht in Baden‑Württemberg seit 2010, als das Gesundheitswesen den Einzelhandel von Platz zwei auf drei verwies.

Der Maschinenbau ist in 16 der 44 Stadt- und Landkreise die Top-Branche mit den meisten Beschäftigten, gefolgt vom Gesundheitswesen, das in zehn Kreisen dominiert.

Nur wenige Veränderungen zum Vorjahr sind bei einem Vergleich in der Spitzengruppe erkennbar. So steht im Hohenlohekreis, bei dem im Vorjahr der Schwerpunkt im Maschinenbau lag, nunmehr der Großhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) mit 9 100 Beschäftigten an der Spitze.

Im Landkreis Karlsruhe hingegen hat der Einzelhandel mit 9 300 Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr den Großhandel verdrängt und in Ulm wurde das Gesundheitswesen durch den Großhandel (8 000) im Berichtsjahr 2012 an der Spitzenposition ersetzt.

In Heidelberg gehört mit 17 500 Beschäftigten das Gesundheitswesen zum Hauptarbeitgeber, Freiburg folgt mit 16 200 Beschäftigten landesweit auf Platz zwei. Ganz ohne Veränderungen in der Reihenfolge der zehn Top-Branchen eines Kreises gegenüber dem Vorjahr sind die fünf Landkreise Esslingen, Neckar-Odenwald, Calw, Lörrach und Zollernalbkreis.


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